Weiter geht es auf unserer langen Tour durch Europa in der zweiten Woche. Zweiter Tag in Folge sonniges Wetter, das bedeutete also nochmal die Wanderstiefel anziehen und heute mal alleine mit den Hunden in die Berge. Das Tief über dem Atlantik bescherte uns die letzten Tage unruhiges Wetter und auch heute bläst ein stürmischer Wind von den Bergen herab. Die Wettervorhersage gab vor, dass der Wind nachlassen soll, also war ich optimistisch.

Aufstieg zum Castell de l’Airosa
Start auf ca. 350 Höhenmetern, höchster Punkt nach circa fünf Kilometern auf knapp 1000 Höhenmetern. Es stand also ein anstrengender Aufstieg bevor. Leider war ich mit dem Wind dann doch zu optimistisch. Böen mit Sturmstärke erwarteten mich auf der Höhe, so dass ich Schwierigkeiten hatte, mich auf den Beinen zu halten. Glücklicherweise gab es bis auf eine Stelle keine heiklen Passagen am Berg, sonst wäre ein Abbruch nötig gewesen.

Auf dem höchsten Punkt der Wanderung angekommen steht man vor den Felsformationen des Castell de l’Airosa. Einfach traumhaft. Nun geht es durch eine kleine Passage über den Sattel des Berges und auf der anderen Seite zeigt sich eine faszinierende Landschaft aus vielen Felssäulen, die im Laufe der Jahre durch Erosion entstanden sind. Ein bisschen erinnert diese Kulisse an eine Märchenwelt.

Der Steinbogen Forat de la Vella
Nun geht es steil bergab zum Forat de la Vella, ein Steinbogen, oder vielleicht eher einfach ein Loch oder Durchgang im Fels. Hier was es endlich windstill, so dass nach knapp neun Kilometern endlich die erste Pause möglich war und Zeit blieb die schöne Landschaft zu genießen.

Bildergalerie Parc Natural dels Ports






























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